CSV-Dateien richtig öffnen und speichern
CSV-Dateien sind einfache Tabellendateien. tennify nutzt CSV-Dateien zum Importieren und Exportieren von Daten, zum Beispiel für SEPA-Mandate. Damit IBAN, Mandatsreferenzen und Datumswerte nicht versehentlich verändert werden, sollten CSV-Dateien bewusst geöffnet und gespeichert werden.
Wichtig bei SEPA-Dateien
Öffne SEPA-CSV-Dateien möglichst nicht einfach per Doppelklick. Nutze die Importfunktion deines Tabellenprogramms und achte darauf, dass IBAN, Mandatsreferenz und Mandatsdatum nicht automatisch verändert werden.
Das CSV-Format von tennify
tennify erwartet CSV-Dateien in diesem Format:
- Trennzeichen: Semikolon
; - erste Zeile: Spaltenüberschriften
- Land: Länderkürzel, zum Beispiel
DEoderAT - Datum: zum Beispiel
07.07.2026 - Zeichencodierung: UTF-8
- IBAN und Mandatsreferenz: als Text behandeln
- BIC: darf leer bleiben, wenn sie nicht benötigt wird
Speichere die Datei wieder als CSV, wenn du sie in tennify hochladen möchtest. Speichere sie dafür nicht nur als .xlsx, .numbers oder .ods.
Warum Vorsicht nötig ist
Tabellenprogramme können Werte automatisch verändern. Das ist bei normalen Tabellen oft praktisch, bei SEPA-Daten aber riskant.
Typische Probleme:
- IBAN wird falsch formatiert
- Mandatsreferenz wird gekürzt oder verändert
- Datumswerte werden automatisch umgewandelt
- führende Nullen gehen verloren
- Umlaute werden falsch angezeigt
- Spalten werden nicht richtig getrennt
SEPA-Vorlage aus tennify nutzen
Für den Import von SEPA-Mandaten stellt tennify eine CSV-Vorlage bereit. Lade diese Vorlage herunter und fülle die vorhandenen Spalten aus. Ändere die Spaltenüberschriften möglichst nicht, damit tennify die Datei beim Import korrekt erkennen kann.
Die Vorlage enthält diese Überschriften:
E-Mail;Kontoinhaber;IBAN;Mandatsdatum;BIC;Straße;PLZ;Ort;Land;MandatsreferenzDie wichtigsten Felder:
E-Mail: E-Mail-Adresse des Mitglieds in tennifyKontoinhaber: Name des KontoinhabersIBAN: BankverbindungMandatsdatum: Datum des SEPA-MandatsBIC: optional, nur falls benötigtStraße,PLZ,Ort,Land: Adresse des MandatsgebersMandatsreferenz: eindeutige Mandatsreferenz
Achte besonders darauf, dass die E-Mail-Adresse zum Mitgliedskonto in tennify passt, die Mandatsreferenz im Verein eindeutig ist und das Land als Kürzel wie DE eingetragen wird.
Microsoft Excel
In Excel ist es besser, CSV-Dateien nicht einfach per Doppelklick zu öffnen.
- Öffne Excel.
- Wähle Daten → Aus Text/CSV.
- Wähle die CSV-Datei aus.
- Wähle UTF-8 als Dateiursprung, falls Excel danach fragt.
- Wähle Semikolon
;als Trennzeichen. - Prüfe die Vorschau.
- Lade oder importiere die Datei.
- Prüfe vor dem Speichern IBAN, Mandatsreferenz und Mandatsdatum.
- Speichere oder exportiere die Datei wieder als CSV.
Je nach Excel-Version und Betriebssystem können die Menüpunkte etwas anders heißen.
Apple Numbers
Numbers kann CSV-Dateien öffnen. Wichtig ist vor allem, sie nach der Bearbeitung wieder bewusst als CSV zu exportieren.
- Öffne Numbers.
- Öffne oder importiere die CSV-Datei.
- Prüfe, ob die Spalten richtig getrennt sind.
- Bearbeite die benötigten Felder.
- Wähle Ablage → Exportieren → CSV.
- Lade die exportierte CSV-Datei wieder in tennify hoch.
Wenn Numbers die Datei nicht sauber trennt oder Umlaute falsch anzeigt, ist LibreOffice Calc oft die bessere Alternative.
Google Tabellen
Google Tabellen ist praktisch, wenn du im Browser arbeiten möchtest.
- Öffne Google Tabellen.
- Erstelle eine neue Tabelle oder öffne Google Drive.
- Importiere oder lade die CSV-Datei hoch.
- Wähle als Trennzeichen Semikolon, falls Google danach fragt.
- Bearbeite die Tabelle.
- Lade sie über Datei → Herunterladen → Kommagetrennte Werte (.csv) herunter.
- Lade die heruntergeladene Datei in tennify hoch.
Auch wenn Google den Export „Kommagetrennte Werte” nennt, prüft tennify beim Import die erwarteten Spalten. Wenn die Datei nicht passt, zeigt tennify eine Fehlermeldung.
LibreOffice Calc
LibreOffice Calc ist für CSV-Dateien oft besonders gut geeignet, weil es beim Öffnen einen ausführlichen Importdialog zeigt.
- Öffne LibreOffice Calc.
- Öffne die CSV-Datei.
- Wähle im Importdialog UTF-8 als Zeichensatz.
- Wähle Semikolon als Trennzeichen.
- Prüfe die Vorschau.
- Markiere sensible Spalten wie IBAN und Mandatsreferenz möglichst als Text.
- Bearbeite die Datei.
- Speichere sie wieder als CSV.
- Bestätige, dass das CSV-Format beibehalten werden soll.
Checkliste vor dem Upload
Prüfe vor dem Hochladen einer SEPA-CSV-Datei:
- Passt die E-Mail-Adresse zum Mitglied in tennify?
- Ist der Kontoinhaber eingetragen?
- Ist die IBAN vollständig?
- Wurde die IBAN nicht automatisch verändert?
- Ist das Mandatsdatum eingetragen?
- Ist die Mandatsreferenz eindeutig?
- Ist das Land als Kürzel eingetragen, zum Beispiel
DE? - Sind die Spaltenüberschriften unverändert?
- Ist die Datei wirklich als CSV gespeichert?
Der CSV-Import speichert Mandatsdaten in tennify. Der tatsächliche SEPA-Einzug erfolgt erst später über einen separaten SEPA-Export. Der Verein bleibt für die Richtigkeit der Mandatsdaten verantwortlich.
Häufige Probleme
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Spalten werden nicht richtig getrennt | Datei erneut importieren und Semikolon ; als Trennzeichen wählen. |
| Umlaute sehen falsch aus | Datei erneut mit UTF-8 öffnen oder importieren. |
| IBAN sieht merkwürdig aus | CSV erneut öffnen und die IBAN-Spalte als Text behandeln. |
| tennify findet ein Mitglied nicht | E-Mail-Adresse in der CSV mit dem Mitgliedskonto in tennify vergleichen. |
| Mandatsreferenz ist schon vorhanden | Eine eindeutige Mandatsreferenz für jedes Mandat verwenden. |
| CSV-Upload schlägt fehl | tennify-Vorlage erneut herunterladen, Daten hineinkopieren und noch einmal importieren. |
Tipp: Nutze für SEPA-Mandate am besten die CSV-Vorlage aus tennify. So bleiben die Spaltennamen korrekt und tennify kann die Datei beim Import besser prüfen.