Nur ein E-Mail-Postfach? So managst Du trotzdem mehrere tennify-Accounts

WofĂĽr ist das gut?

tennify nutzt die E-Mail-Adresse als eindeutige Identifikation. In der Praxis gibt es aber Situationen, in denen ihr mehrere Accounts braucht, aber alle Mails (Verifizierung, Passwort-Reset, Systemhinweise) trotzdem an eine Inbox gehen sollen, z. B.:

  • Kinder-Accounts, bei denen die Eltern die Mails empfangen sollen
  • Ehepartner/Partner, die zwar ein Handy nutzen, aber Mails selten checken
  • Bedienterminals (z. B. Tablet im Clubheim + Belegungstafel am Platz)
  • Tests im Testverein: bewusst zwei Accounts anlegen, um Rollen/Verhalten (aktives Mitglied vs. Extern) sauber zu prĂĽfen – ohne neue reale Mailpostfächer

Hier helfen „Plus-Adressen”.


Was sind „Plus-Adressen”?

Plus-Adressen (auch „Subaddressing”) sind eine Funktion vieler Mailanbieter: Du ergänzt hinter deinem Benutzernamen ein +Tag, z. B.

  • max+kind1@anbieter.de
  • max+tablet@anbieter.de
  • max+testextern@anbieter.de

E-Mails an diese Adresse landen im selben Postfach wie max@anbieter.de, aber die Adresse ist fĂĽr Dienste (und damit auch fĂĽr tennify) trotzdem eindeutig.


So nutzt du Plus-Adressen in tennify

1) Tags festlegen

Lege pro Zweck einen klaren Tag fest, z. B.:

  • Kind: max+kind1@…
  • Terminal Clubheim: max+clubheim@…
  • Terminal Platztafel: max+platztafel@…
  • Test „Extern”: max+testextern@…
  • Test „Aktives Mitglied”: max+testmitglied@…

2) In tennify registrieren wie gewohnt

Du registrierst jeden gewĂĽnschten tennify-Account mit der jeweiligen Plus-Adresse. Die Verifizierungen/Passwortmails laufen trotzdem in deinem Postfach auf.

3) Bonus: Mails automatisch sortieren (optional)

Da der +Tag in der Empfängeradresse steckt, kannst du im Mailprogramm Regeln bauen, z. B.: „alles an max+clubheim@… in den Ordner Terminals”.


Beispiele: Welche Accounts lassen sich damit gut abbilden?

  • Eltern + Kind:
    • Eltern-Account: max@…
    • Kind-Account: max+kind1@…
    • → Beide Accounts sind getrennt, aber alle Mails kommen in einer Inbox an.
  • Zwei Terminals im Verein (z. B. Clubheim und Platztafel):
    • Tablet Clubheim: max+clubheim@…
    • Belegungstafel am Platz: max+platztafel@…
    • → Verifizierung & Passwortänderungen landen zentral, die Geräte bleiben unabhängig.
  • Testszenario „Mitglied vs. Extern” (fĂĽr Demos oder Regel-Tests im Testverein):
    • Mitglied-Testaccount: max+testmitglied@…
    • Extern-Testaccount: max+testextern@…
    • → Verhalten/Rollen sauber vergleichen, ohne echte Postfächer anzulegen.

Welche Provider unterstĂĽtzen das?

Plus-Adressierung funktioniert bei vielen Anbietern (häufig z. B. Gmail/Google Workspace, Microsoft 365/Exchange, Proton, Fastmail).

Wichtig: Es ist keine vollständige Liste – und bei manchen Anbietern ist stattdessen der offizielle Weg, Aliasse (zusätzliche E-Mail-Adressen) zu nutzen.


Häufige Stolperfallen

  1. Manche Webseiten akzeptieren kein „+” — Das kann bei einzelnen Diensten vorkommen. In tennify funktioniert die Nutzung von Plus-Adressen zuverlässig. Wenn ein anderer Dienst das „+” nicht akzeptiert, ist ein Alias beim Provider die beste Alternative.
  2. Alle Accounts hängen an einer Inbox – das ist gewollt, aber wichtig — Wer Zugriff auf das Postfach hat, kann ggf. auch Passwort-Resets für mehrere Accounts auslösen. Das ist praktisch, sollte aber bewusst so entschieden sein.
  3. Tags klar benennen — Kurze, eindeutige Tags sparen später Zeit: +kind1, +clubheim, +platztafel, +testextern.